Die drei Siebe des Sokrates und was sie mit unseren Gedanken zu tun haben
- Nicole Benning

- 10. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Bevor du ein Gerücht weitergibst, denke an die Drei Siebe des Sokrates:
Eines Tages kam ein Mann aufgeregt zu Sokrates und sagte:
„Willst du wissen, was ich über deinen Freund gehört habe?“
Sokrates erwiderte:
„Einen Moment. Bevor du sprichst, lass uns das durch drei Siebe prüfen.“
„Drei Siebe?“
„Ja. Das erste ist die Wahrheit. Bist du sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“
„Nein, sicher bin ich nicht. Ich habe es nur von jemandem gehört.“
„Dann kommen wir zum zweiten Sieb: die Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, etwas Gutes?“
„Nein, ganz im Gegenteil.“
Sokrates nickte und sagte:
„Du möchtest mir also etwas Negatives erzählen, von dem du nicht einmal weißt, ob es wahr ist. Dann bleibt noch das dritte Sieb: der Nutzen. Hilft es mir in irgendeiner Weise, das zu wissen?“
„Eigentlich nicht.“
Darauf antwortete Sokrates:
„Wenn das, was du sagen willst, weder wahr noch gut noch nützlich ist, warum solltest du es überhaupt sagen?“
Das können wir auch auf unsere Gedanken übertragen
Wie oft schieben wir immer wieder die gleichen Gedanken hin und her. Unser Verstand gibt keine Ruhe. Gedanken drehen sich im Kreis. Wir machen uns Sorgen über Dinge, vielleicht nie passieren…
Vielleicht hilft es auch unsere Gedanken mal zu prüfen:
Bist du sicher, dass das, was du denkst, wahr ist?“
Ist das, was du denkst, etwas Gutes?“
Hilft es mir in irgendeiner Weise, das zu denken?“
Und wenn der Gedanke falsch oder fraglich, negativ und unnütz ist schicke ihn in die Gedankenwolke.
Werde der Meister deiner Gedanken: Die Gedankenwolke
Stelle dir eine Wolke über dir vor und schicke unliebsame Gedanken dorthin. Manchmal sind Gedanken penetrant. Wird der Gedanke bewusst, schicke ihn direkt wieder in die Wolke. Du wirst merken, das dieser Gedanke immer seltener kommt.
Es ist ein bisschen Übung, versuche es
Nicole


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